Beichtbus

Beichte
orf.at, 20. April 2019

Ab und zu fährt ein Bus durchs Land, in dem man alte Schillingscheine, die man in der Matratze oder sonstwo gefunden hat, umtauschen kann. Es gibt auch einen Bücherbus als mobile Bibliothek. Aber ein Beichtbus – das ist neu.

Das Angebot, zu 40 Sprachen zu beichten, ist aber sehr umfassend. Der Priester muss sich Geständnisse wie „Ich habe meine Französisch-Vokabeln nicht gelernt.“, „Ich setzte immer wieder Deppenapostrophe.“, „Ich vergesse oft, dass es im Ungarischen eine zweite Konjugation für bestimmte Akkusativobjekte gibt.“ oder „Ich habe letzte Woche  steirische Dialekte spöttisch nachgeahmt.“ anhören.

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